Allgemeine Geschäftsbedingungen                                                                               Stand 15.05.2019


1. Reservierung, Zahlungsmodalitäten, Stornierung

Die verbindliche Reservierung kommt zustande, sobald FP Bootcharter der von beiden Seiten unterschriebene Chartervertrag vorliegt, die Anzahlung in Höhe von 50 % der Chartergebühr auf dem Bankkonto von 
FP Bootcharter eingegangen sind und FP Bootcharter die Reservierung bestätigt hat. 
Sollte die Anzahlung nicht rechtzeitig auf dem Bankkonto von FP Bootcharter eingehen, so behält sich FP Bootcharter vor, vom Vertrag zurückzutreten. Weitere Rechte bleiben unberührt.

Die Restzahlung ist ohne Erinnerung spätestens 15 Tage vor Charterbeginn zu überweisen. 

Bei Rücktritt (Stornierung) vom Vertrag durch den Charterer vor dem vereinbarten Charterbeginn sind jeweils folgende Anteile der Chartergebühr zu zahlen:

Rücktritt nach erfolgter Reservierungsbestätigung: 50% 

Rücktritt ab 14 Tagen vor vereinbartem Charterbeginn: 80%

Rücktritt ab dem Tag des Charterbeginns oder Nichtantritt: 100%

Bei vorzeitiger Rückgabe des Bootes erfolgt keine Erstattung.


2. Eignung, Führung des Bootes

Der Schiffsführer muss volljährig sein, muss im Besitz eines für das jeweilige Revier gültigen amtlichen Sportbootführerscheins sein und ist für seine Mannschaft und das ihm anvertraute Material, außerdem für die Einhaltung aller Vorschriften, voll verantwortlich. FP Bootcharter, vertreten durch den Übergebenden, behält sich das Recht vor, die Übergabe des Bootes zu verweigern, wenn der Schiffsführer seiner Ansicht nach diese Verantwortung nicht übernehmen kann. Der Schiffsführer übernimmt das Boot nach Erledigung der erforderlichen Formalitäten (Kaution, Überprüfung des Inventars, Funktionsprüfung und Einweisung auf Wunsch) am Abholort, der im Chartervertrag festgelegt ist. 


3. Schäden       

Sofern ein Schaden aufgrund von Unachtsamkeit oder einem anderen Verstoß gegen vertragliche Pflichten durch den Charterer herbeigeführt wird und diesbezüglich Ansprüche gegen FP Bootcharter geltend gemacht werden, so ist der Charterer verpflichtet, FP Bootcharter von sämtlichen Ansprüchen und Kosten freizustellen, die sich aus der Verletzung seiner Pflichten ergeben. Der Charterer verpflichtet sich, ihm oder dem Boot zugefügte Schäden unverzüglich FP Bootcharter gegenüber zu melden. Reparaturen sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung von FP Bootcharter durchzuführen. Andernfalls sind Ersatzansprüche bzw. Kostenübernahme durch FP Bootcharter ausgeschlossen. FP Bootcharter wird sich bemühen, schnellstmöglich Hilfe und Unterstützung zu organisieren. Eine vom Charterer verursachte Panne schließt jegliche Ersatzleistungsansprüche aus. Der Vercharterer behält sich das Recht vor, die Kaution zur Deckung von Schäden am Boot einzubehalten. Entgangene Urlaubsfreuden, die aufgrund von Havarien oder Unfällen während der Mietzeit eintreten, berechtigen nicht zur Erstattung der Chartergebühr oder anderer Entschädigungen, unabhängig von der Ursache.

4. Haustiere

An Bord des Bootes sind keine Haustiere erlaubt. Sollte festgestellt werden, dass ohne Einwilligung des Vercharterers Haustiere an Bord waren, ist FP Bootcharter, vertreten durch den Übergebenden, berechtigt, die Kaution zur Deckung möglicher Schäden und Verschmutzungen einzubehalten.

5. Ausstattung des Bootes, Verlust persönlicher Gegenstände

Der Charterer verpflichtet sich, jeglichen Verlust, Diebstahl oder Beschädigung am Boot, sowie dem Zubehör anzuzeigen und kann zur Erstattung des Schadens herangezogen werden. FP Bootcharter haftet nicht für den Verlust oder die Beschädigung persönlicher Gegenstände des Charterers und der übrigen Personen, weder an Bord, noch an Land.

6. Kaution

Die Kaution beträgt 750,- € und dient u.a. der Deckung der Selbstbeteiligung im Schadensfall, sowie ggf. der Wiederbeschaffung von nicht zurückgegebenem Inventar (Bootshaken, Fender, Leinen, Anker, Tube, Schwimmwesten etc.) Die Kaution ist vor Antritt der Miete in bar oder per Paypal zu entrichten und wird nach der Miete erstattet, sofern es zu keinem Schaden gekommen ist.


7. Versicherungen       

In der Chartergebühr sind Haftungen gegenüber Dritten sowie die Vollkaskoversicherung des Bootes enthalten. 

Die Selbstbeteiligung je Schadensfall gegenüber Dritten beträgt 500,- €. 

Schadensummen bis zur Höhe der Selbstbeteiligung werden direkt über die Kaution reguliert. 

Schäden direkt am Boot (z.B. Beschädigung der Schiffsschraube) können bis zur Höhe der hinterlegten Kaution reguliert werden. Weitere Ansprüche bleiben unberührt. Das Charterboot ist auf Binnengewässern (Flüssen/Seen) europaweit haftpflichtversichert, die Deckungssumme beträgt 8 Millionen €.

Soll das Boot auf dem Meer (z.B. Nordsee, Ostsee, Atlantik, Mittelmeer) bzw. im Ausland eingesetzt werden, muss dies vorher abgesprochen und im Chartervertrag festgelegt werden (Zusatz-Versicherung, u.U. weitere Gebühr). Persönliche Gegenstände des Charterers sind nicht mitversichert. 

8. Maut, Verstöße gegen Verkehrs- und Ordnungsvorschriften

Der Charterer hat bei Benutzung von mautpflichtigen Straßen für die rechtzeitige und vollständige Entrichtung der anfallenden Mautgebühr zu sorgen. Der Charterer haftet darüber hinaus unbeschränkt für sämtliche Verstöße gegen Verkehrs- und Ordnungsvorschriften und sonstige gesetzliche Bestimmungen sowie für sämtliche Besitzstörungen, die er verursacht. Der Charterer stellt FP Bootcharter von sämtlichen Mautgebühren, die er oder Dritte, denen er das Fahrzeug überlässt, verursachen, sowie von sämtlichen Buß- und Verwarnungsgeldern, Gebühren und sonstigen Kosten frei, die Behörden oder sonstige Stellen gegen FP Bootcharter anlässlich von Verstößen erheben. Bei derartigen Fällen ist eine Bearbeitungsgebühr von 50,- € je Fall zu entrichten.

9. Benutzung von Wassersportartikeln (Wakeboard, Tube etc.)

Der Charterer hat bei der Benutzung von Wassersportgeräten (Wakeboard, Wasserski, Tubes, Bobs, etc.) die lokalen Regelungen seiner Fahrregion zu befolgen. Bei Nichteinhaltung hat er sich dafür in vollem Maße zu verantworten. Eine Haftung bei Personenschäden durch die Benutzung von Wassersportartikeln wird von FP Bootcharter nicht übernommen. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

10. Unverfügbarkeit

Wenn infolge unvorhergesehener Umstände oder unverschuldeter Ereignisse (zB. Beschädigung des Bootes durch den Vormieter) FP Bootcharter das von Ihnen reservierte Boot nicht zur Verfügung stellen kann, werden wir uns bemühen, Ihnen ein gleichwertiges Boot zur Verfügung zu stellen. Im Falle der Unmöglichkeit wird Ihnen die Chartergebühr unter Ausschluss anderer Ansprüche erstattet.


11. Unterbrechung, Fahrteinschränkung, höhere Gewalt                                                                         
 

FP Bootcharter haftet nicht für Unterbrechungen oder Fahrteinschränkung, die aufgrund höherer Gewalt entstehen (z.B. Bauarbeiten, Hochwasser, Niedrigwasser, Trockenheit, Streik, Unwetter). „Schlechtes Wetter“ ist keine höhere Gewalt und führt zu keiner Rückerstattung.

12. Übernahme des Bootes  

Zur Prüfung der Identität & Eignung des jeweiligen Charterkunden, welcher den Chartervertrag gezeichnet hat, gilt grundsätzlich vereinbart, dass der Vercharterer vor Aushändigung des Mietobjektes eine gültige Kopie des Personalausweises, des amtlichen Sportbootführerscheines sowie eine Kopie des Führerscheines Klasse 3 bzw. BE (Ausnahme: Übergabe auf dem Wasser) per e-mail einholt. Die Bezahlung des Chartervertrages erfolgt ausschließlich per Überweisung. Die Übernahme des Bootes erfolgt am individuell vereinbarten und im Chartervertrag festgelegten Übernahmeort. Das Boot wird immer vollgetankt übergeben.

13. Rückgabe des Bootes

Der Charterer ist verpflichtet, das Boot am vereinbarten Rückgabeort, zur vereinbarten Zeit zurückzugeben. Er muss eine angemessene Zeit einkalkulieren, um die rechtzeitige Rückgabe zu gewährleisten. Bei einer Verspätung von mehr als einer vollen Stunde kann dem Charterer ein weiterer Miettag in Rechnung gestellt werden. Darüber hinaus kann der Charterer für sämtliche potentiellen Folgekosten (Übernachtungskosten, Fährkosten, etc.) des Nachmieters verantwortlich gemacht werden. Im Falle höherer Gewalt (Naturkatastrophen etc.), jedoch nicht bei Verzögerungen durch Stau, starkem Verkehr, Sperrungen, etc., wird von der Berechnung weiterer Kosten abgesehen. Bei Rückgabe muss das Boot von persönlichen Gegenständen geräumt und von Müll befreit sein. Das Boot muss in betriebsfähigem Zustand wie bei der Übernahme sein und das Zubehör muss vollständig vorhanden und funktionsfähig sein. Das Boot ist immer vollgetankt zurückzugeben,  wenn dies nicht anders im Chartervertrag festgelegt wird (zusätzliche Service-Gebühr von 29,-€ zzgl. Benzinkosten).

14. Gerichtsstand und salvatorische Klausel

Gerichtsstand von FP-Bootcharter ist Kitzingen (Amtsgericht) bzw. Würzburg (Landgericht)

Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein, wird die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Jegliche Art von Nebenabreden bedarf zur Rechtsgültigkeit der Schriftform. 



Stand: 15.05.2019